Hier stand ich also nun: ein Junge und sein Traum, die Welt zu verändern. Die Erleuchtung hatte ich ja bereits gefunden. Wie schwer konnte der Rest schon sein?
Mein Name ist Felix. Früher war ich ja der Ansicht, meine Eltern hätten das ironisch gemeint. Der Glückliche. Nichts an meinem Leben war glücklich. Pech in der Liebe, Pech im Spiel, Weltenschmerz und Sehnsucht nach den Sternen. Allein in einer fremden Welt. Doch irgendetwas trieb mich weiter.
Heute bin ich glücklich, nomen est omen. Ich schreibe und schreie, lache und lebe, weine und weile im Augenblick. So wie sie ist, die Welt, so ist sie schön. Ihre Schönheit zu erkennen, war nicht immer einfach. Mein Weg dorthin ist die Geschichte eines Träumers, die Odyssee eines Schreibtischpiraten, die Heldenreise eines Narren.
Und sie ist noch lange nicht zu Ende.
Seit sieben Jahren bin ich unterwegs, über sieben Brücken bin ich sprichwörtlich gegangen. Und doch kommt es mir vor, als sei ich gerade erst losgelaufen. Als liege noch ein langer Weg vor mir. So fühlt es sich an, wenn man seine Bestimmung gefunden hat. Wenn man angekommen ist in dieser Welt, in die wir zwar ungefragt geboren werden, in der wir uns aber dann erst einmal zurechtfinden müssen.
Ich habe gesagt, dass ich nichts zu geben habe, und das entspricht der Wahrheit. Denn alles Glück in dieser Welt ist längst und immer schon in dir vorhanden. Lass mich helfen, es zu finden.
Der erste Schritt zu dieser Erkenntnis führt uns zurück zu der ersten und wichtigsten aller Fragen, die einjeder Mensch sich früher oder später stellen muss: wer bin ich?
Glücklich ist, wer eine Antwort auf diese Frage findet.